Tipps vom Team:
- Beste Reisezeit: Mai bis September, da die Campingplätze geöffnet sind, die Straßen zugänglich sind und das Licht im Sommer außergewöhnlich ist.
- Reserviere deine Campingplätze im Voraus: Im Juli und August sind die besten Campingplätze ausgebucht. Mit Iceland Nomads ist das bereits für dich geregelt.
- Kleide dich in Schichten: Selbst im Sommer kann sich das Wetter innerhalb von Minuten ändern. Eine Regenjacke und ein Fleece sind unter allen Umständen unverzichtbar.
- Respektiere die isländische Natur: Island ist ein empfindliches Ökosystem. Die Vegetation braucht Jahrzehnte, um nachzuwachsen, also bleib auf den markierten Wegen und campiere nur in den erlaubten Zonen.
Camping in Island: die besten Tipps für deine Rundreise in Island
Island ist eines dieser Länder, in denen das Übernachten im Freien Teil des Abenteuers zu sein scheint. Kannst du dir vorstellen, morgens vor einem Gletscher aufzuwachen, das Rauschen eines benachbarten Wasserfalls zu hören oder die Nordlichter von deinem Dachzelt aus zu beobachten? Und genau das kannst du erleben, vorausgesetzt, du kennst die Regeln des Spiels.
Denn Island ist nicht Norwegen. Das Campen ist geregelt, und das aus gutem Grund: Das Ökosystem Islands ist extrem empfindlich. Hier ist alles, was du wissen musst, um legal, komfortabel und verantwortungsbewusst zu campen während dein Urlaub in Island.
Wann kann man in Island campen?
Wenn du eine Rundreise Island planst, ist die Zeit von Mai bis September ideal. In diesen Monaten öffnen die Campingplätze, die Straßen sind gut befahrbar und die Bedingungen sind perfekt für deinen Island Urlaub, egal ob mit dem Auto oder wenn du einen Van in Island nutzt oder einen Island Camper mietest.
Die Temperaturen liegen tagsüber meist zwischen 8 und 15 °C. Nicht tropisch, aber genau richtig, um die vielen Sehenswürdigkeiten Islands, die beeindruckenden Vulkane und die weiten Landschaften entspannt zu erkunden.
Juni & Juli: Mitternachtssonne und endlose Tage
Der Sommer ist die Hochsaison für Island Reisen und das aus gutem Grund. Im Juni und Juli erlebst du die berühmte Mitternachtssonne: Die Sonne geht kaum unter und taucht die Landschaft in ein goldenes Licht.
Perfekt für eine Island Rundreise von 7 Tage oder auch eine längere Island Rundreise von 10 Tage, bei der du jeden Moment draußen nutzen kannst.
September: Ruhe, Farben und erste Polarlichter
Der September ist ein echter Geheimtipp für deine Island Rundreise. Weniger Reisende, intensive Herbstfarben und mit etwas Glück kannst du schon die ersten Polarlichter sehen.
Gerade wenn du eine entspannte Island Reise suchst, bei der du Natur und Ruhe kombinieren möchtest, ist dieser Monat perfekt.
Unsere Empfehlung für deinen Island Urlaub
Genau deshalb basieren unsere Touren auf dieser Zeit: Von Mai bis September kannst du Island in all seinen Facetten erleben, von den spektakulären Sehenswürdigkeiten Islands über aktive Vulkane bis hin zu den Highlights rund um Island Reykjavik.
Und der Winter in Island?
Der Winter in Island hat seinen ganz eigenen Reiz – vor allem, wenn du auf der Suche nach Polarlichtern bist. Für eine klassische Rundreise Island mit Camper ist er jedoch weniger geeignet.
Viele Campingplätze sind geschlossen, Temperaturen können auf -10 °C sinken, und die Hochlandstraßen sind gesperrt. Wenn du also planst, einen Island Camper zu mieten oder mit dem Auto durch Island zu reisen, ist der Sommer klar die bessere Wahl.
Die Campingvorschriften in Island
Was erlaubt ist und was nicht
Im Gegensatz zu Schottland oder Norwegen ist Wildcampen in Island verboten. Dies ist eine neue Regelung (seit 2015) und wird ernsthaft durchgesetzt. Der Grund ist einfach: Die isländische Moos- und Pflanzenwelt benötigt manchmal bis zu 50 Jahre, um sich nach dem Betreten zu regenerieren. Ein schlecht platzierter Wildcampingplatz kann jahrzehntelang sichtbare Spuren hinterlassen.
In der Praxis musst du auf offiziellen Campingplätzen oder auf Privatgelände mit Zustimmung des Eigentümers campen. Die Strafen für Wildcampen können mehrere hundert Euro betragen.
Besonders geschützte Gebiete
Die Nationalparks Þingvellir, Skaftafell und Snæfellsjökull haben eigene Campingplätze: Nutzen Sie diese. Außerhalb der markierten Zonen ist es verboten.
Das wichtigste Prinzip
Island verfügt über ein außergewöhnlich gut ausgebautes Netzwerk an Campingplätzen, das sich entlang der Ringstraße erstreckt und oft inmitten spektakulärer Landschaften liegt. Wenn du eine Rundreise durch Island planst, ist das ein echter Vorteil: Du musst nicht wild campen, um die Natur hautnah zu erleben.
Die offiziellen Campingplätze sind mehr als ausreichend und machen deinen Island Urlaub mit dem Camper oder Auto besonders unkompliziert.
So kannst du die schönsten Sehenswürdigkeiten Islands, beeindruckende Vulkane und die landschaftliche Vielfalt des Landes ganz flexibel entdecken.
Die offiziellen Campingplätze in Island
Ein außergewöhnliches Netzwerk
Island hat über 170 offizielle Campingplätze, die entlang der Ringstraße und in abgelegenen Gebieten verteilt sind. Die meisten sind von Mai bis September geöffnet, einige das ganze Jahr über. Sie bieten warme Duschen, Toiletten, Steckdosen und oft eine Gemeinschaftsküche.
Und oft liegen sie an außergewöhnlichen Orten: am Fuße eines Gletschers, gegenüber einem Wasserfall, am Ufer eines Lagon. Offizielles Camping in Island ist alles andere als ein Kompromiss.
Kosten?
Rechne mit 12–20 € pro Person und Nacht in den meisten Campingplätzen. Die Campingplätze in sehr touristischen Gebieten (Vík, Skaftafell, Þingvellir) können etwas teurer sein.
Die Campingkarte
Die Campingkarte ist eine Prepaid-Karte, die Zugang zu über 50 Partner-Campingplätzen für zwei Personen für 28 Nächte bietet. Der Preis liegt bei etwa 170 € pro Karte. Wenn du eine lange Rundreise machst, kann es sich lohnen, aber für 7 oder 10 Tage lohnt es sich, je nach Route kurz durchzurechnen, ob die Karte wirklich sinnvoll ist.
Mit Iceland Nomads sind deine Campingnächte im Preis inbegriffen. Du musst dir also keine Sorgen machen.
Dachzelt oder Van: Was soll man in Island wählen?
Der 4x4 mit Dachzelt
Der 4x4 mit Dachzelt ist die wohl ikonischste Art, Island zu entdecken und das aus gutem Grund. Wenn du eine Rundreise durch Island planst und dabei möglichst viel von der Insel sehen möchtest, ist diese Option besonders spannend.
Mit einem 4x4 hast du Zugang zu den berühmten F-Straßen im Hochland. Diese unbefestigten Pisten führen durch besonders wilde und abgelegene Landschaften, die du mit einem normalen Fahrzeug nicht erreichen kannst. Gerade wenn du auf deiner Island Rundreise tiefer in die Natur eintauchen willst, ist das ein großer Vorteil.
Das Dachzelt lässt sich in nur wenigen Minuten aufbauen. Du schläfst erhöht, bist vor dem kalten Boden geschützt und wachst mitten in der Natur auf – oft mit einer Aussicht, die deinen Island Urlaub noch unvergesslicher macht.
Für alle, die Island Reisen möglichst intensiv erleben möchten, ist das die empfohlene Wahl. Genau deshalb ist der 4x4 mit Dachzelt auch die Hauptoption bei Iceland Nomads.
Der ausgebaute Van
Wenn dir auf deiner Rundreise in Island etwas mehr Komfort im Innenraum wichtig ist, kann ein Van die ideale Alternative sein. Auch diese Option wird von Iceland Nomads angeboten.
Ein Van in Island bietet dir mehr Platz im Innenraum, eine echte Schiebeküche, ein festes Doppelbett und eine Standheizung für kühlere Nächte. Das macht ihn besonders angenehm, wenn du es unterwegs gerne etwas gemütlicher hast.
Wichtig zu wissen: Einen Van in Island kannst du nicht auf den F-Straßen im Hochland fahren. Du bleibst also auf dem asphaltierten Straßennetz. Das ist aber für viele Reisende überhaupt kein Problem, denn so erreichst du trotzdem den Großteil der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Islands und viele der bekanntesten Highlights entlang der Ringstraße.
Wenn du also lieber bequem reist und trotzdem viel sehen willst, ist ein Van eine sehr gute Wahl für deinen Island Urlaub.
Die besten Campingplätze in Island
Vík
Der Campingplatz in Vík ist einer der besten entlang der Ringstraße. Er liegt direkt gegenüber dem schwarzen Sandstrand von Reynisfjara, mit den Reynisdrangar-Felsen, die aus dem Atlantik am Horizont auftauchen. Morgens, wenn das Wetter klar ist, ist die Aussicht von Ihrem Dachzelt einfach unrealistisch.
Skaftafell (Nationalpark Vatnajökull)
Der Campingplatz in Skaftafell ist der ideale Ausgangspunkt für Gletscherwanderungen und Spaziergänge im Birkenwald. Es ist einer der größten Campingplätze in Island — gut ausgestattet, mit warmen Duschen und einer Gemeinschaftsküche.
Jökulsárlón
Es gibt keinen Campingplatz direkt am Gletschersee, aber der Campingplatz in Höfn, etwa eine Stunde Fahrt entfernt, ist eine gute Basis. Morgens sollten Sie zurück nach Jökulsárlón fahren, bevor die Touristenbusse ankommen, dann haben Sie die Eisberge fast für sich allein.
Þingvellir
Der Nationalpark Þingvellir ist einer der wichtigsten Orte in Island, UNESCO-Weltkulturerbe, hier befindet sich der Graben zwischen den amerikanischen und eurasischen tektonischen Platten. Der Campingplatz ist gut ausgestattet und der Ort ist außergewöhnlich, besonders abends, wenn die Tagestouristen gegangen sind.
Mývatn
Im Norden ist der Campingplatz Mývatn von einzigartigen geothermischen Formationen umgeben: Krater, Fumarolen, Lavafelder. Es ist eines der extraterrestrischsten Gebiete in ganz Island — dort zu schlafen, ist ein Erlebnis.
Wichtige Ausrüstung zum Campen in Island
Was du unbedingt mitnehmen solltest
- Ein hochwertiger Regenmantel: In Island kann es jederzeit und aus jeder Richtung, sogar waagerecht, regnen. Ein guter Gore-Tex-Regenmantel ist eine Investition, die sich auszahlen wird.
- Thermisch Schichten: Selbst im Juli können die Temperaturen nachts auf 5 °C fallen, und der Wind verstärkt das Kälteempfinden. Schichten Sie Ihre Kleidung: technische Unterwäsche, Fleece, Regenmantel.
- Wasserdichte Schuhe: Die isländischen Wanderwege sind oft matschig oder werden von Bächen durchzogen. Wasserdichte Wanderschuhe sind unerlässlich.
- Sonnencreme: Gegenintuitiv, aber mit 20 Stunden Tageslicht im Juni ist die UV-Belastung hoch. Unterschätzen Sie die isländische Sonne nicht.
Was Iceland Nomads bereits beinhaltet
Mit unserem Paket ist die Campingausrüstung vollständig enthalten: Matratzen, Schlafsäcke für die isländischen Temperaturen, Kissen sowie gesamte Küchenausrüstung (Kocher, Töpfe, Teller, Schalen). Du bringst einfach dein persönliches Gepäck mit, wir kümmern uns um den Rest.
Logistik und Verpflegung
Wo kann ich einkaufen in Island?
Reykjavik ist die beste Adresse, wenn du dich vor dem Start deiner Reise noch einmal richtig eindecken möchtest. Die bekanntesten Supermarktketten sind Bónus (meist die günstigste Option), Krónan und Nettó. Am besten kaufst du dort gleich zu Beginn alles ein, was du für die ersten Tage brauchst.
Außerhalb der Hauptstadt und größerer Orte wie Akureyri oder Selfoss werden Geschäfte seltener, und die Preise steigen meist spürbar.
In den kleinen Dörfern entlang der Ringstraße findest du oft noch einen Samkaup oder einen kleinen lokalen Supermarkt. Das Angebot ist dort aber meist begrenzt und etwas teurer.
Das Wasser
Das Leitungswasser ist in ganz Island ausgezeichnet und gilt sogar als eines der besten der Welt. Es stammt direkt aus Gletschern und vulkanischen Quellen. Nimm also einfach eine Trinkflasche mit: Wasser in Flaschen zu kaufen ist in der Regel nicht nötig.
Die Konnektivität
Das Mobilfunknetz ist in Island entlang der Ringstraße überraschend gut. In den meisten bewohnten Gebieten hast du problemlos 4G. In den Hochlandregionen auf den F-Straßen und in einigen abgelegenen Fjorden im Osten kann das Signal allerdings wegfallen.
Die Iceland-Nomads-App funktioniert zum Glück auch mit einer herunterladbaren Offline-Karte. Das ist besonders praktisch, wenn du in Gegenden ohne Empfang unterwegs bist.
Camping in Island mit Iceland Nomads
Wenn du das Camping-Erlebnis in Island ohne die Logistik möchtest, ist das genau das, was Iceland Nomads anbietet. Ein 4×4 mit Dachzelt (oder ein ausgebauter Van), komplett ausgestattet, deine Campingnächte im Voraus reserviert an sorgfältig ausgewählten Plätzen entlang der Ringstraße, ein detailliertes Roadbook und Unterstützung während der gesamten Reise.
Du kommst in Reykjavik an, holst die Schlüssel ab, und dein isländisches Abenteuer beginnt sofort.